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권동철(權銅哲) 2021. 10. 16. 18:04

Rechts, Zerknittern – phänomenal 64 x 92 cm, Wachskreide und Acryl auf Hanji (koreanisches Papier)

 

Wasser, das in der leeren Luft endlos schwingt!

 

 

 

Wen kümmert das?

Er sagte : „Die Falle der Faszination, die von der eigenen Illusionen aufgestellt wurde.“

 

Er hinterlässt boshafte Worte und verschwindet ganz alleine.

Es war graziös und anmutig, als sanft und leise die Finger zusammengelegt wurden.

Von der Äußerlichkeit wurde abgewichen und die Gewohnheit war Stück für Stück verschwunden.

Am frühen Abend, auf der Oberfläche des Wassers, die mit Mühe das farblose lächeln umarmt hatte, schwebt vor den Augen ah ; die Rebellion des...! Und dann dieser ganz klar zerknitterte Apfel.

 

„In den zerrissenen Taschen die Hände drin,

in einem Rock, der auch schon nicht irdisch schien;

in der einzigen Hosen ein großes Loch so ging er

stolz einher unterm Himmel, Muse, dein Jünger!

Ich träumte prächtig Liebesträume.“

(A. Rimbaud- Meine Boheme von Rüdiger Görner, Insel Taschenbuch)

 

*Links, Zerknittern phänomenal 64 x 92 cm, Wachskreide und Acryl auf Hanji (koreanisches Papier).

 

Dann diese Lautlosigkeit. Ohne gelernt zu haben, wie das Wasser zum Weg wird, kann man den Horizont nicht erreichen. Die funkelnden Sternenhaufen in dem Nachthimmel dringen ins Wasser ein.

 

Ah! ist das wie eine endlose schwingende Blüte, die über der Wasserstraße schwebt, welche vom selbst nässenden und flackernden Licht geöffnet wurde?

Auf der mageren Leichtigkeit, die ihren Namen vergaß, ist ein rundlicher Apfel. Dieses Universum flüstert mit tiefer Umarmung.

 

Ein gelber, blauer und verführerischer Magenta-violett Apfel steht an Stelle des Symbols des Mondes. Auch heute geht der Mond auf und zwischen den leisen umherschweifenden Säume der Kleider greifen die Klavierklänge von „ Frühlings Walz“ von Chopin hauchzart ein.

Mit sanftmütiger Geste sagt jemand öfter „C'est La Vie“ und geht vorbei.

 

„Wenn alle Abwesenheit nur die Kehrseite vor den Augen wird, wenn alle Stille der Anblick der akustischen Existenz wird und es in ein transzendentales Kapital geworfen wird, habe ich eine Art prinzipielle Allgegenwart und Ewigkeit und fühle mich in den Lebensstrom, der keinen Anfang und kein Ende kennt und keine Erschöpfung erlaubt, hingegeben.“ ( Maurice Merleau- Ponty, Die Phänomenologie der Wahrnehmung)

 

 

 

Links, Zerknittern – phänomenal 64 x 92 cm, Wachskreide und Acryl auf Hanji (koreanisches Papier)

 

 

Verschmelzung, Abstrakter Apfel, Koreanisches Papier, Zufälligkeit.

 

Der in Deutschland lebende Künstler HAN YOUNG JOON ging nach der Schule - Masan Commercial Highschool (jetzt Yongma Highschool)-im Jahre 1994 zum studieren nach Deutschland.

 

Er studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und arbeitet seit 22 Jahren in Deutschland.

 

Im letzten Herbst, als er Seoul besuchte, kehrte er mit viel koreanischem Papier nach Deutschland zurück. Und jetzt ist er wieder mit neuen Bildern in Seoul.

 

„Ich hatte bisher keine Möglichkeit mit koreanischem Papier zu arbeiten und habe dieses Mal recht viel damit gearbeitet.

Ich habe viel experimentiert unter anderem mit Tusche, Buntstift, Kreide und Acryl. Doch dieses Papier “Hanji“ war sehr robust und weich.

Beim experimentieren machte ich hoch interessante und erstaunliche Entdeckungen. Als ich auf koreanischem Papier arbeitete, gab es schöne, unregelmäßige Erscheinungsformen, wie kleine Wellen weil Acryl mit Wasser verarbeitet wird. Das fand ich sehr angenehm.

 

Und ich fand auch die von der Rückseite durchdringende Zufälligkeit und die Arbeiten auf der zerknitterten Oberfläche als sehr erfrischend.“ kommentiert er.

 

Die Bildfläche zeigt sich als abstrakter Apfel und einzigartige Stimmungslandschaft in Kombination von „Berührung des Künstlers und solcher Darstellungsweise“.

 

 

 

HAN YOUNG JOON. 한영준 작가. 사진=권동철

 

 

Diese Verschmelzung wird zerknittern, aber das Wesentliche nicht beschädigen. Zerknittert, aber die ursprüngliche Form nicht verschwinden lassen.

Und dann die Verständigung, die Abirrung, das Porträt und die Verschiedenheit involviert mehr Auffälligkeiten der bildhaften Umschreibung (Metapher).

 

In dem heutigen, im glatten, tadellosen und präzisen von hochtechnologischen Informationen anbietenden Datenzeitalter, wie kann er Ästhetik des „ Zerknitterns“ darstellen?

 

„Der Apfel in Bildern ist sozusagen eine Bedeutung, die unser Leben symbolisiert und alles umfasst. Es ist nicht nur „alles“, was man am Apfel sieht und anfasst. Man könnte auch denken, dass der Apfel auch mit irgendwelcher Existenz, in einem vagen Mysterium umhüllt sein könnte.

 

Wie das Altwerden nicht bedeutet nur Falten zu bekommen, so möchte ich die phänomenalen Dinge, wie der rosa Apfel, der im Herz flink, plötzlich umarmt wird, glorifizieren und verherrlichen“.

 

Kunst Kolumnist, Kwon Dong Chul =권동철, 2016.5.24. 주간한국